KI-Telefonassistent in der Schweiz: was er wirklich kostet

Vier Wege, das Telefon zu bedienen, wenn Sie es nicht können, was jeder davon kostet, und wie Sie herausfinden, welcher zu Ihnen passt.

Aktualisiert am 22. August 2026

Für wen dieser Leitfaden ist

Sie führen ein kleines Unternehmen in der Schweiz, das Telefon klingelt, während Sie ohnehin schon arbeiten, und Sie fragen sich, was es kosten würde, diese Anrufe nicht mehr zu verpassen. Dieser Leitfaden vergleicht die vier Möglichkeiten, die es tatsächlich gibt, und gibt Ihnen die Rechnung für Ihre eigene Zahl an die Hand.

Wir verkaufen eine dieser vier Möglichkeiten. Deshalb steht hier auch, wann die anderen drei die bessere Wahl sind und was Voko nicht kann.

Die vier Möglichkeiten

Es sind nicht fünf. Jede rechnet anders ab, und die Form der Rechnung entscheidet mehr als der ausgeschriebene Preis.

1. Der Anrufbeantworter

Wie:
Kostenlos und auf Ihrer Leitung bereits vorhanden.
Kosten:
Keine direkten Kosten.

Die Kosten liegen woanders: beim Anrufer, der auflegt, ohne eine Nachricht zu hinterlassen, und die nächste Nummer wählt. Das ist der einzige Posten, den niemand misst.

2. Ein Telefonsekretariat mit Menschen

Wie:
Ein Dienstleister nimmt in Ihrem Namen ab, nach einem Skript, das Sie vorgeben.
Kosten:
Abgerechnet pro angenommenem Anruf, meist zuzüglich einer Einrichtungsgebühr.

Die richtige Wahl, wenn Anrufe echtes Urteilsvermögen verlangen. Ihre Rechnung folgt Ihrem Volumen, was in ruhigen Monaten angenehm ist und in guten weniger.

3. Jemanden anstellen

Wie:
Eine Person am Empfang, Vollzeit oder Teilzeit.
Kosten:
Ein Lohn und Sozialabgaben, für eine Person gleichzeitig.

Sinnvoll, wenn das Telefon nur ein Teil der Stelle ist. Abwesenheiten, Pausen und Ferien bleiben zu decken.

4. Ein KI-Telefonassistent

Wie:
Eine KI nimmt ab, versteht das Anliegen, vereinbart den Termin und fasst den Anruf per E-Mail für Sie zusammen.
Kosten:
Ein fester monatlicher Abopreis mit einem Minutenkontingent.

Die richtige Wahl, wenn sich die Anrufe gleichen: Öffnungszeiten, Adresse, freie Termine, Terminvereinbarung.

Rechnen Sie Ihr Volumen aus, bevor Sie Preise vergleichen

Ein Abo vergleicht man in Minuten, nicht in Anrufen. Die Formel passt in eine Zeile.

Anrufe pro Tag × durchschnittliche Dauer × 22 Arbeitstage = Minuten pro Monat

Fünfzehn Anrufe pro Tag zu durchschnittlich zwei Minuten ergeben 660 Minuten im Monat. Machen Sie diese Rechnung, bevor Sie auf einen Preis schauen, bei uns wie anderswo: nur so vergleichen Sie zwei Angebote, die nicht dasselbe zählen.

Zwei Minuten sind ein vorsichtiger Durchschnitt für eine Frage nach Öffnungszeiten oder eine Terminvereinbarung. Dauern Ihre Anrufe fünf Minuten, ist Ihr Volumen zweieinhalbmal so hoch. Messen Sie lieber, als zu schätzen, wenn Ihr Anbieter Ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Wann ein Mensch die richtige Wahl bleibt

Wir verkaufen eine KI und behaupten nicht, dass sie überall passt. Drei Fälle, in denen wir Sie zu einem menschlichen Dienst schicken würden:

  • Der Anruf verlangt eine Beurteilung im Einzelfall, eine Verhandlung oder Einfühlungsvermögen bei einer schlechten Nachricht.
  • Ihre Kundschaft ruft auf Schweizerdeutsch an oder in einer Sprache, die wir nicht abdecken.
  • Ihr Volumen ist so klein, dass das Abo mehr kostet als die verpassten Anrufe.

Wann ein KI-Assistent die richtige Wahl ist

Umgekehrt drei Fälle, in denen er die Arbeit klar erledigt:

  • Die Anrufe wiederholen sich: Öffnungszeiten, Adresse, freie Termine, Terminvereinbarung, Vorqualifizierung eines Anliegens.
  • Sie verpassen Anrufe, weil Sie bereits beschäftigt, unterwegs oder ausserhalb der Öffnungszeiten sind.
  • Sie wollen zu jedem Anruf eine schriftliche Spur, ohne sie selbst tippen zu müssen.

Was Voko kostet

Drei Pläne, exklusive MWST, ohne Einrichtungsgebühr: Starter für CHF 99 mit 500 Minuten, Pro für CHF 299 mit 1'500 Minuten, Business für CHF 599 mit 3'000 Minuten. Jährliche Zahlung ist pro Monat 15% günstiger und bindet für zwölf Monate.

Die Minuten sind ein Kontingent, kein Abschalter: eine Überschreitung kappt Ihre Leitung nicht. Sie behalten Ihre Nummer und richten eine Rufumleitung ein.

Was wir noch nicht zeigen können: Voko ist ein junges Produkt ohne veröffentlichte Fallstudien. Unsere Daten liegen nicht in der Schweiz, und die Datenschutzseite nennt jeden Unterauftragsverarbeiter einzeln.

Häufige Fragen

Muss ich meine Telefonnummer wechseln?

Nein. Sie behalten Ihre Nummer und richten eine Rufumleitung zu Voko ein, was bei den Schweizer Anbietern funktioniert. Sie entscheiden, ob alle Anrufe umgeleitet werden oder nur die, die Sie nicht annehmen.

Spricht der Assistent Schweizerdeutsch?

Nein, und wir sagen es lieber deutlich. Der Assistent antwortet auf Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch. Schweizerdeutsch wurde nicht von einer Person mit dieser Muttersprache geprüft, deshalb versprechen wir es nicht.

Was passiert, wenn der Assistent das Anliegen nicht versteht?

Sie können eine Nummer hinterlegen, an die er den Anruf an eine Person weiterleitet. Ohne eingerichtete Weiterleitung nimmt er die Nachricht auf und schickt sie Ihnen mit der Zusammenfassung per E-Mail.

Kann man es vor dem Kauf ausprobieren?

Ja. Eine Sprachdemo läuft direkt im Browser auf der Startseite, begrenzt auf 60 Sekunden, und Sie können eine Demonstration von 20 Minuten buchen.